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für julia

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bitte gib mir eine deiner tränen
ich heb sie für dich auf – denn meine sind versiegt
dann blick dich um – weil auf jedem unsrer wege
ein stück reichtum einfach so am rande liegt

dieser kleine schmerz – der riesengrosse
wünsch dir besser nicht dass er vergeht
denn er trägt das leben unterm rock verborgen
nimm ihn an – verzeih ihm – und versteh

dieses sehnen in dem viel zu engen herzen
auf dem viel zu leeren bett in deinem traum
wird zum dieb so vieler augenblicke
welche unentdeckt voll hoffnung nach dir schaun

lern die trauer zu geniessen
wenn sie dir verloren geht an einem fernen tag –
wirst du hier an meiner stelle stehen
und dich plötzlich hören wie du sagst:

bitte gib mir eine träne…

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Über den Autor

peter t.

peter t.

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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