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Ein wenig Angst…

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Mit deinen großen runden Augen siehst du mich an,
durchdringst mich.
Du kennst mich schon ewig
und du weißt wie schwer ich mich verstellen kann.
Du kennst mein falsches Lächeln
und du kennst meine untertrügte, betrübte Art.
Ich bin nicht gerne hier
alles was mich hier hält bist du.
Der Geruch von Krankheit, Tod und Sorgen
all dies ist mittlerweile schon dein Alltag.
Ich weiß wie schwer es für dich ist deine Tränen zu halten
und wie alleine du bist…
Du bleibst nicht mehr lange hier
und die Zeit die dir bleibt wird oftmals zur Qual.
Du hälst meine Hand und lächelst bescheiden
„denk an das was war und nicht an morgen“
wie kannst du so unbesorgt glücklich sein?
Ich spüre deine Angst
und verstehe nicht,
wie du dich so verstellen kannst.
„Weine nicht…“
doch wie fällt es mir schwer
liebte ich dich doch so sehr
all die Jahre,
mein ganzes Leben.
„Bete für mich…“
in alle Ewigkeiten.
Doch kann ich nicht ewig bei dir verweilen
ich verlasse dich wieder
und deine Worte gehen mir so nach
„Bis bald…“
Ich weiß, dass wenn ich die Tür schließe,
vermisst du mich.
Doch wenn ich sie wieder öffne
um dir zu sagen wie sehr ich dich brauchte
und wie dankbar ich bin
lächelst du zaghaft
und meinst nur
„Ich weiß….“

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Über den Autor

heather

heather

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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