Der römische Brunnen

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Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.


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Quelle: Conrad Ferdinand Meyer, Gedichte (Sämtliche Werke. Ausgabe in sieben Bänden / Leseausgabe)*
Herausgeber: Hans Zeller, Wallstein, 2014