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Und blau ward blau an Elfenbein

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Ihr Haar verwehte im tosenden Sturm.
Ein goldener Schleier der dämmernden Nacht.
Das lange Gewand, das alles bedeckt.
hat niemals verraten was drunter versteckt.

Die Zehen gruben sich tief in den Sand.
Ihr Blick der Trost in der Ferne sich sucht.
Das Meer, das brausende Wellen schlägt,
in endlose Weiten die Toten noch trägt.

Die Hüllen fielen auf weiches Weiß.
Nicht frierend nur nackt im Sternenlicht,
stieg ihr geschunderner Körper hinein,
mit seinen Schmerzen alleine zu sein.

Als sie versank im schwarzen Tief,
ward blau zu blau an Elfenbein.
Vergessensflucht in fremde Welt,
ihr Herz in Nacktheit blosgestellt.

Über den Autor

Nightinbird

Nightinbird

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