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Wir teilten uns innig, doch wolkenverborgen
die schönste und sternklarste Nacht.
Der Zauber verweilte bis zum nächsten Morgen,
doch hatt’ ich der Wolken nicht ein Mal gedacht.

Am Morgen brach tautrüb ein Nebel herein,
der eiskalt die Herzen erfror.
Die Welt schien nun nicht mehr die selbe zu sein,
nachdem sie den Mond und die Sonne verlor.

Den Wochen gehörte die Suche nach Licht,
doch war, was ich fand, nur Dein Schatten.
So bleibt mir am Ende nur dieses Gedicht
und das, was wir beide nicht hatten.

Über den Autor

ambes

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