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Weihnachten

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Weihnachten

Ich sehn´ mich so nach einem Land

der Ruhe und Geborgenheit

Ich glaub´, ich hab´s einmal gekannt,

als ich den Sternenhimmel weit

und klar vor meinen Augen sah,

unendlich großes Weltenall.

Und etwas dann mit mir geschah:

Ich ahnte, spürte auf einmal,

daß alles: Sterne, Berg und Tal,

ob ferne Länder, fremdes Volk,

sei es der Mond, sei´s Sonnnenstrahl,

daß Regen, Schnee und jede Wolk,

daß all das in mir drin ich find,

verkleinert, einmalig und schön

Ich muß garnicht zu jedem hin,

ich spür das Schwingen, spür die Tön´

ein´s jeden Dinges, nah und fern,

wenn ich mich öffne und werd´ still

in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,

der all dies schuf und halten will.

Ich glaube, daß war der Moment,

den sicher jeder von euch kennt,

in dem der Mensch zur Lieb´ bereit:

Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

Über den Autor

Wolle

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