Mein Rene Bisher keine Bewertung

Du warst Mutters herrlichste Rose. Eine zerbrechliche Dezemberblume, die ich im Frühling hegte. Obwohl ich an deiner Fruchtbarkeit zweifelte. Da kam der Sommer, und deine Pollen verbreiteten sich über Europa, ließen sich bequem in alter Erde nieder, und blühten im Laufe der Monate immer duftender. Aber wie sollte ich wissen, daß die herbstlichen Tautropfen die […]

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Schönheit ist bitter Bisher keine Bewertung

Sie war so heiter wie ein heller Morgen, So jung wie erster Schnee, So schön wie ein letzter Sommertag, Und unerreichbar wie ein Stern. Sie hielt ihr weißes Herz verborgen, So tat ich ihr nicht weh. Das dachte ich, als sie neben mir lag, Wie mein Atem so nah, wie meine Gedanken so fern. Friedlich […]

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Sie singt für mich Bisher keine Bewertung

Jemand hat die Sonne brennen lassen, Und sie brannte bis tief in die Nacht. Jemand (oder etwas?) hat mich nun verlassen, Jemand hat ein Feuer angemacht. Ist das Warten schon das Hoffen? Und die Sehnsucht Liebe schon? Habe ich sie schon getroffen, Und dabei verfehlt den Ton? Jemand hat ein Feuer angezündet. Jemand hat sehr […]

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aufwachen! Bisher keine Bewertung

Eines abends fiel der Mond vom Himmel, direkt vor meine Füße und ich erschrak, denn er war kalt. Fürchterliche Angst überkam mich. Mit Getöse und Geschrei wollte ich ihn verjagen, er aber zeigte keine Furcht, legte stattdessen seinen Finger auf meinen Mund. Plötzlich wurde alles warm. "Siehst du?! ", antwortete er. Meinung Wie gefällt dir […]

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Traktat eines Steppenwolfs Bisher keine Bewertung

Wir, die Minderheit ohne Zukunft aber Ziel, in der Seele immer Kind, abverlangen dieser Welt stets einiges zu viel, und doch nur das, was wir schon sind. Unser Konflikt kann niemals ruhen, da läuft sich’s schwer in falschen Schuhen. Welch Reich der Mensch auch an sich reißt, nie ist es unser, nie das des Geists! […]

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FLIEGENBLUT und KÄLTE Bisher keine Bewertung

In den Bäumen hängt die Nacht, Grüner Schatten schaukelt in den Zweigen, Schaukelt in den Träumen unbewacht, Über allen Straßen hängt das Schweigen. Wenn im Frühling deine Kühle Wieder heller Wärme weicht, Werden dann deine Gefühle Vielleicht doch zu mir erweicht? Du spielst Mitleid und trägst Heuchelei. Bist du ehrlich, sind dir die Opfer einerlei. […]

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**Meine Welt** Bisher keine Bewertung

Ich bewege mich eine Stahltreppe hinauf, lasse meinen Blick um mich schweifen. Überall ragen kilometerweit Wolkenkratzer in den Himmel, die Welt ist in pechschwarze Nacht gehüllt, nur vereinzelt erkennt man Sterne am Himmel. Aus Millionen Fenstern strahlt Licht in die Welt hinaus. Doch bei mir ist es dunkel und kalt. Ich sehe überall Taxis, Busse, […]

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**Herr Samsa** Bisher keine Bewertung

Als Herr Samsa eines abends auf seinem Schaukelstuhl saß, gemächlich hin und her wippte, sich seinen langen, gen Boden hängenden Bart zupfte, das Panorama, das sich traurig vor seinen Augen ergoss überblickte, spulte sich plötzlich sein Leben vor seinem geistigen Auge ab. Herr Samsa überblickte sein ganzes Leben, seinen ganzen Schmerz, in ihm begann sich […]

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Himmel aus Beton Bisher keine Bewertung

Bedrückend ist der Asphalt dieser Straße, Bedrückend ist das Verschwinden vom Ozon. Bedrückend ist der Staub in der Luft und die Gase. Bedrückend die Schilder, die Planken und schon, Besteht die Welt nur noch aus der Paraphrase: Grauer Asphalt unter mir und über mit ein Himmel aus Beton. Beklemmend ist es auf der Autobahn zu […]

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