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GPS - Ein Standortbestimmung mit Hermann Hesses Glasperlenspiel

 

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GPS - Ein Standortbestimmung mit Hermann Hesses Glasperlenspiel
Pressemitteilung
am 16.10.2012
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Eine neue Produktion GPS - Ein Standortbestimmung mit Hermann Hesses Glasperlenspiel steht vor der Tür und wird am 18., 19. und 20. Oktober 2012 stattfinden. Das Stück wird nicht in einem üblichen Theaterspielort zu sehen sein, sondern im EXPERIMINTA - ScienceCenter FrankfurtMain, dem wahrscheinlichsten jüngsten Museums Frankfurts.




Da es in dem Stück auch um das Forschen und Lernen geht, insbesondere im Glasperlenspiel sich auch Natur- und Geisteswissenschaften, sowie Kunst und Musik treffen, haben wir als Aufführungsstätte das ScienceCenter Experiminta in der Hamburger Allee 22-24 (Bockenheim) gewählt, ein Ort, in dem bisher noch keine Darstellende Kunst zu sehen war. Das Stück wurde eigens für dieses Projekt zu Hesses diesjährigem 50. Todesjahr geschrieben.

"So langsam beginne ich zu verstehen. Das Spiel. In dem Spiel geht es darum, Dinge aus ganz unterschiedlichen Bereichen irgendwie miteinander zu verknüpfen. So etwas habe ich auch immer gerne gemacht. Dinge zu finden, die irgendwie zusammen passen. Auch wenn man es erst gar nicht vermutet. Auch wenn es erst absurd erscheint. Doch genau darum geht es in dem Glasperlenspiel. Es ist eine eigene Sprache, mit eigenen Zeichen und Symbolen. Im Glasperlenspiel gibt es mehr Zeichen als Chinesische Schriftzeichen. Die muss man erst alle lernen. Und das Spiel erfüllt auch gar keinen Zweck. Das ist eine reine Logelei.“

Ein unendlich(es) menschliches Spiel in einer kleinen Welt - Kaum ein Autor hinterlässt in den Seelen seiner Leser so tiefe Spuren wie Hermann Hesse. Anlässlich seines diesjährigen 50. Todesjahres entstand die Idee zu diesem Stück. Die junge Frau Anna geriet an Hermann Hesses letzten Roman: Das Glasperlenspiel. Zuweilen absurd, verbringt Anna eine Nacht mit dem Glasperlenspiel und reflektiert ihr eigenes und das menschliche Leben. Dabei findet sie ihre eigenen kleinen Wahrheiten und Erkenntnisse, an denen die ZuschauerInnen in voyoristischer Weise teilhaben können.
Das Glasperlenspiel in seiner Komplexität wird dabei durch eine musikalische Untermalung emotional erlebbar.

Mitwirkende:
Konzept: Verena Specht-Ronique
Text: Sven Eric Panitz
Inszenierung: Sabine Koch
Musik und Sound: Elvira Plenar
Spiel: Verena Specht-Ronique
Lichtdesign: Janne König

Aufführungen sind am 18., 19. und 20. Oktober jeweils 19:30 Uhr.
Am 19. Oktober gibt Prof. Dr. Sven Eric Panitz (der Autor des Stückes) vor der Aufführung eine Einführung, in der er die Idee des Glasperlenspiels aus der Sicht der Informatik beleuchten wird.

Webseiten und Tickets online unter: http://www.experiminta.de/events.html

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